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Forschung über Kinder, Jugendliche und Familien
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News

Berufung von Prof. Dr. Rauschenbach in den Expertenrat „Herkunft und Bildungserfolg“
Der Direktor des DJI, Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, wurde zusammen mit namhaften anderen Bildungsforscher/inne/n und Erziehungswissenschaftler/inne/n im Juni 2010 von der Baden-Württembergischen Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, Prof. Dr. Marion Schick, in den Expertenrat „Herkunft und Bildungserfolg“ berufen. Der Expertenrat wird sich mit den Bildungschancen von benachteiligten Kindern und Jugendlichen beschäftigen und Vorschläge erarbeiten zur Entkoppelung von Bildungserfolg und sozialer Herkunft, Migration sowie Gender. Besonders im Südwesten Baden-Württembergs besteht ein sehr enger Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft und den Bildungschancen von jungen Menschen. Bei gleicher Leistung ist die Wahrscheinlichkeit ein Gymnasium zu besuchen für Kinder aus Akademikerfamilien 6,6-mal so hoch wie für Kinder von Facharbeitern.
Typisch Junge – typisch Mädchen
Obwohl viele Eltern die individuellen Interessen und Begabungen ihrer Kinder stärker fördern als früher, lässt sich keine Nivellierung geschlechtsspezifischer Unterschiede im Freizeitverhalten von Jungen und Mädchen ausmachen. Jungen wachsen nach wie vor „jungenhaft“ und Mädchen „mädchenhaft“ auf. Allerdings schreiben ihnen ihre Eltern keine festen Rollenbilder mehr vor. So aktuelle Befunde des Generationen-Barometers 2009. Die gesamten Ergebnisse werden im November 2010 auf der interdisziplinären Fachtagung „Mein Kind soll es mal besser machen“ diskutiert, die gemeinsam von der Evangelischen Akademie Tutzing, dem Deutschen Jugendinstitut, dem Forum Familie stark machen und dem Bundesforum Familie durchgeführt wird.
Weitere Informationen
Generationen-Barometer
Anmeldung zur Fachtagung
DJI Online Thema: Familie als Solidargemeinschaft
Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe
DJI übernimmt Geschäftsführung des 14. Kinder- und Jugendberichts
DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach ist von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder in die Sachverständigenkommission des 14. Kinder- und Jugendberichts berufen worden. Die Bundesregierung ist verpflichtet, Bundestag und Bundesrat in jeder Legislaturperiode einen Bericht über die Lage junger Menschen vorzulegen. Schwerpunkt des 14. Berichts, für den das DJI die Geschäftsführung übernommen hat, ist die Bewertung der Kinder- und Jugendhilfe und ihres Beitrags zu einem gelingenden Aufwachsen junger Menschen in Deutschland. Der Bericht wird zusammen mit der Stellungnahme der Bundesregierung Anfang 2013 vorgelegt
weitere Informationen

Forschung

Lage und Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg
DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach hat gemeinsam mit einem Autor/inn/enteam (Stefan Borrmann, Wiebken Düx, Reinhard Liebig, Jens Pothmann, Ivo Züchner) eine rund 400 Seiten umfassende Expertise verfasst, die trotz teils schwieriger Datenlage fundierte Erkenntnisse zur Lage der Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg zusammenträgt. In Auftrag gegeben wurde die Expertise im Rahmen eines "Bündnisses für die Jugend" zwischen Trägern der außerschulischen Jugendbildung und dem Land Baden-Württemberg durch das Staatsministerium Baden-Württemberg.
zur Expertise
DJI-Presseinformation
Hinweis zum Bestellen der Druckfassung

Das DJI in den Medien

Flexible Eltern – mehr Freiraum für Jugendliche
Dank multimedialer Entwicklungen und der größeren Flexibilität der Eltern hätten Jugendliche heute mehr Freiräume, in denen sie ihre Kultur leben könnten. Auch daher gäbe es laut Jugendforscher Dr. Claus J. Tully (DJI) im Unterschied zu den 1960er Jahren derzeit keinen grundlegenden Generationenkonflikt. Das Verhältnis zwischen Eltern und pubertierenden Kindern sei vergleichsweise entspannt.
Das Interview zum Nachhören
Publikation: Jugend digital
Publikation: Multilokalität und Vernetzung
Dr. Claus J. Tully im Profil
 
bearbeitet von
letzte Änderung: 30.08.2010 16:33

Rechtliche Hinweise

Thema des Monats

DJI Online Thema 2010/08
Aufwachsen in Deutschland mit fremden Wurzeln – Alltagswelten von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Ausgewählte Analysen des DJI-Survey 2009, Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten, kurz AID:A, zu Bildungsaspirationen und sozialer Einbindung 9- bis 12-jähriger Kinder in der ersten, zweiten und dritten Einwanderergeneration belegen: Schulkinder mit Migrationshintergrund fühlen sich nach eigenen Aussagen insgesamt gut integriert. Eine Angleichung an die Lebensverhältnisse von Kindern in Familien ohne Migrationshintergrund zeigt sich in der Regel in der dritten Generation nach der Einwanderung: diese Kinder sind sehr ehrgeizig und haben sogar minimal bessere Noten in Deutsch als Kinder ohne Migrationshintergrund.
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Themen der letzten Monate

Gespräch

Wie viel Personal braucht das Bildungssystem in den nächsten Jahren?
Neben den Herausforderungen, die sich für die Schulen aus dem sich weiter verschärfenden Problem des Lehrkräftemangels ergeben, hat vor allem der Ausbau der Tageseinrichtungen für Unter Dreijährige laut Bildungsbericht 2010 große Auswirkungen auf den Personalbedarf im Bildungssystem. Ob und ggf. wie die benötigten 40.000 zusätzlichen Fachkräfte angeworben werde können, hat eine Expertise des Forschungsverbundes DJI/TU Dortmund u.a. anhand von differenzierten Personalbedarfsszenarien für die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) aktuell ermittelt. WiFF ist ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut.
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zur Expertise
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WiFF

Gesprächsarchiv

Termine

20. September in Berlin: Für eine bessere Kinderbetreuung – Chancen für Kinder, Chancen für Eltern
Der Ausbau eines qualitativ hochwertigen Bildungs- und Betreuungsangebotes und die damit verbundene verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind Topthemen für Eltern, Kinder, Unternehmen, Kommunen und freie Träger. Hier hat Deutschland noch einen erheblichen Nachholbedarf. Die Gemeinschaftsveranstaltung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. (BDI), der Konrad-Adenauer-Stiftung und des Deutschen Jugendinstituts (DJI) zum Weltkindertag thematisiert mit einer hochkarätigen Besetzung, was Kinder und Eltern benötigen, und entwirft ein Bedarfsszenario für die Kinderbetreuung 2020.
Programm und Anmeldung

Lesetipp

Datenschutz bei Frühen Hilfen – ein Nachschlagewerk für die Praxis
Je intensiver Gesundheitsdienste und Jugendhilfe im Kinderschutz kooperieren, desto häufiger ergeben sich Fragen des Datenschutzes. Deshalb haben das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) und das Informationszentrum Kindesmisshandlung/Kindesvernachlässigung (IzKK) die Broschüre „Datenschutz bei Frühen Hilfen – Praxiswissen kompakt“ veröffentlicht. Das Nachschlagewerk richtet sich mit gezielten Informationen zu den Themen Datenschutz und Schweigepflicht an Fachkräfte in Geburtskliniken, Arztpraxen, Schwangerschaftsberatungsstellen und Kommunen sowie an Hebammen und Fachkräfte bei freien Trägern der Jugendhilfe. Es ist als Download verfügbar und kann auch als Druckfassung über order@bzga.de bestellt werden.
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